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WARNSCHUTZ

Für die Erkennbarkeit am Tage muss die Kleidung aufleuchtend (fluoreszierend) sein. Fluoreszierende Farben erstellen bei Tageslicht einen hohen Farbkontrast
zur natürlichen Umgebung und fallen deshalb besonders auf. Um auch bei Nacht erkennbar zu sein, ist die hochsichtbare HI-VIS Warnkleidung rundum mit Reflexstreifen ausgestattet sein. Das Reflexmaterial besteht aus winzigen verspiegelten Glaskugeln, die auftreffendes Licht zurückwerfen und so als leuchtend wahrgenommen werden. Auf einem Quadratzentimeter Reflexmaterial befinden sich ca. 30.000 davon.

Die verschiedenen Schutzklassen

Je nach der Mindestfläche an fluoreszierender und reflektierender Fläche, wird das Material in drei Klassen unterteilt. Für alle Materialien gelten strenge Anforderungen bezüglich der Farbechtheit, Reflexion, Leuchtkraft, Schweißechtheit, Reißfestigkeit und Stärke. Die Anforderungen an die Sichtbarkeit variiert je nach Arbeitsumfeld. Kleidung der Klasse 3 bietet die höchste Sichtbarkeit. Das Tragen von Warnschutzkleidung der Klasse 3 ist Beispielsweise für Arbeiten im Straßenbau, bei Schienenarbeiten und Arbeiten bei starken Verkehrsbelastungen bei Geschwindigkeiten ab 60 km/h und höher unerlässlich. Bekleidung dieser Klasse muss den Torso und mindestens entweder lange Ärmel oder lange Hosenbeine mit reflektierenden Streifen versehen haben. Warnschutzkleidung der Klasse 2 wird bei geringeren Verkehrsbelastungen und Geschwindigkeiten bei bis zu 60 km/h getragen. Die niedrigste Stufe ist die Klasse 1, sie wird bei Verkehrsgeschwindigkeiten von unter 30 km/h vorausgesetzt. Dazu zählen beispielsweise Warnwesten, Warnschutz T-Shirts oder Warnschutz Poloshirts. Warnschutzkleidung ist in drei Farben erhältlich, in Gelb, Orange und Rot. Die Wahl der Farbe hängt vom Einsatzbereich und der Branche ab und hat keinen Einfluss auf die Warnschutzklasse.

Das kombinieren der Schutzklassen

Durch das Kombinieren der Kleidungsstücke aus den verschiedenen Schutzklassen kann auch eine höhere Schutzklasse erreicht werden. Beispielsweise kann eine Warnschutzhose der Klasse 1 zusammen mit einer Warnschutzjacke der Klasse 2 die Klasse 3 erreichen und ist somit für hohe Verkehrsbelastungen geeignet. Es ist aber nicht immer so, dass 1 + 2 = 3 ergibt. Es hängt von der jeweiligen Fläche des Textils ab (fluoreszierend und reflektierend). Bei der Bedruckung mit einem Firmenlogo dürfen nur bestimmte Flächen in einer bestimmten Größe bedruckt werden. Die minimale Fläche des fluoreszierenden Obermaterials darf hierbei nicht unterschritten werden. Angaben hierzu machen die meisten Hersteller in der sogenannten Baumusterprüfung. Wird Warnschutzkleidung nicht korrekt veredelt, verliert sie ihre Zertifizierung. Gerne beraten wir Sie hierzu ausführlich.
Mit Warnschutzkleidung werden Sie nicht übersehen.

Bei den Warnschutzklassen unterscheidet man zwischen den Klassen 1, Klasse 2 und Klasse 3.

Kleidung der Warnschutzklasse 1 dient zur besseren Sichtbarkeit bei Verkehrsgeschwindigkeiten von unter 30 km/h, Warnschutzkleidung der Klasse 2 sorg für eine besser Sichtbarkeit bei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h, und Kleidung der Klasse 3 für Geschwindigkeiten ab 60km/h und höher. Welche Schutzkleidung wann zu tragen ist, entscheidet der Arbeitgeber.

Welche Farbe die Warnschutzkleidung hat, hängt ganz vom Einsatzbereich und der Branche ab.

Fluoreszierende Farben erstellen bei Tageslicht einen hohen Farbkontrast zur natürlichen Umgebung und fallen deshalb besonders auf.

Auftreffendes Licht wird zurücgekworfen und so als leuchtend wahrgenommen. Reflexmaterial besteht aus winzigen verspiegelten Glaskugeln.

Sehen und gesehen werden.

Kleidung die vor Gefahren schützen soll, muss bestimmten Anforderungen nachkommen. Warnschutzkleidung, egal ob Warnschutzjacke, Warnschutzhose oder Warnweste muss der Schutznorm EN ISO 20471 entsprechen. In der Norm EN ISO 20471 ist unter anderem klar definiert, dass die mindestens 5 cm breiten Reflexstreifen in einem bestimmten Abstand anzubringen sind. Durch eine Kombination von waagerecht und senkrecht angeordneten Reflexstreifen lässt sich die menschliche Silhouette besser wahrnehmen.

WARNWESTEN I FUNKTIONSWESTEN

Warnwesten Warnschutz

Warnwesten begegnen uns im alltäglichen Leben immer wieder,
sie werden zur besseren Erkennbarkeit von Personen eingesetzt. Ob im
Straßenverkehr, bei Veranstaltungen oder auf Baustellen – ohne sie wären die
Träger nur halb so gut geschützt.

(Multi-)Funktionswesten
Weste mit mehreren Funktionen wie Taschen, Reißverschluss etc.

Kennzeichnungswesten sind in verschiedenen Signalfarben erhältlich. Wie auch die zertifizierten Warnwesten sind Kennzeichnungswesten zur bessern Sichtbarkeit meistens mit Reflexstreifen ausgestattet. Kennzeichnungswesten dürfen auf keinen Fall mit Warnwesten nach DIN EN ISO 20471 verwechselt werden. Sie dienen dazu, Mitarbeiter oder Helfer klar voneinander zu unterscheiden. Damit die Funktion des Trägers direkt erkennbar ist, eignet sich ein entsprechender Aufdruck.

Kennzeichnungswesten ohne Reflexstreifen eigenen sich besonders für Bereiche, in denen mit Licht, Kameras oder Lasern gearbeitet wird.

Die richtige Pflege

Warnschutzkleidung die regelmäßig oder sogar täglich getragen wird, muss richtig gepflegt werden um eine ausreichende Schutzleistung zu gewähren. Denn je schmutziger die Kleidung ist, desto geringer wird die Effektivität. In die normale Haushaltswäsche sollte diese Arbeitskleidung aber nicht.
Warum? Das erklären wir gerne:

Oft wird Warnschutzkleidung länger getragen als die Zertifizierung gültig ist. Reflexstreifen nutzen sich beim tragen und waschen ab und erfüllen nicht mehr die nötige Reflektion. Bei einer Industriewäsche werden die Funktionen des Materials ständing überprüft, damit Sie in gefahren Situationen gut sichtbar sind.
Zusätzlich werden die Kleidungsstücke neu imprägniert und sind so besser gegen Verschmutzungen geschütz.

 
Warnschutzkleidung richtig waschen

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